Er ist zwar ein Millionär, aber eine gute Aussage von ihm.
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Die Familie Otto ist für sehr viel unmenschliche Scheiße verantwortlich, unter anderem für die Ausbeutung von Paketsklaven bei Hermes.
Diese Aussage trifft die Type wahrscheinlich nur, weil sein Konzern Schlupflöcher in dem Gesetz nutzt, um weiter von Ausbeutung profitieren zu können. "Nice washing" sozusagen.
#Millionäre müssen genau so wenig "schlechte Menschen" sein, wie #buergergeld -empfangende "faule Menschen" sein müssen.
Es gibt z.b. viele Millionäre die durchaus ein gesundes soziales Gewissen haben, und sich z.b. für eine gerechtere #Steuern einsetzen die sie selbst wesentlich mehr belasten* würde.
(* Belasten bedeutet in den Sinn meist allerdings nur das Gewinne niedriger ausfallen)
Mastodon-Kommentare auf Lemmy zu sehen wird immer ungewohnt bleiben. Immer diese Hashtags... Egal.
Es geht hier nicht um Millionäre, die Ottos sind Milliardäre. Und Milliardäre sind keine guten Menschen, sonst wären sie keine Milliardäre (oder zumindest nicht lange im Fall von Erben). Milliardenvermögen entstehen und wachsen nur, weil Arbeiter ausgebeutet werden. Kann jemand, der andere Menschen ausbeutet, ein guter Mensch sein?
*Milliardär
Millionäre sind nicht das Problem. Milliardäre hingegen schon. Mit ein paar Millionen kannst du nicht wahnsinnig viel bewegen in der welt. Mit Milliarden bestimmst du, wie die welt funktioniert.
Michael Otto ist Milliardär.
War mir nicht bewusst, me culpa. Aber die Aussage bleibt gültig :)
Wer soll dann grosse Projekte finanzieren, für die Sachen, wo wir die Welt bewegen wollen? Lemmy zeigt doch, dass die Masse nicht mal strategisch von Reddit wegwechselt. All diese Menschen müssten regelmässig ein paar Euro in Startups investieren, um Milliardäre zu ersetzen. Könnten sie schon jetzt, machen sie aber nicht.
Aktienunternehmen wie VW haben Elektroautos verschlafen. Die Bahn als Staatsunternehmen wird kaputtgespart. Milliardäre werden dies teilweise negativ beeinflusst haben, aber das zeigt nur, wie fragil eine Lösung ohne Milliardäre wäre. Jederzeit kann das System von Einzelinteressen unterwandert werden.
Als normaler Bürger wäre es interessanter, die Ziele der Milliardäre zu kennen, um durch Kaufverhalten die eigenen Werte unterstützen zu können.
Das sollten demokratisch gewählte Regierungen tun. Wozu braucht man private Milliardäre, wenn die Regierung Milliarden hat? Sorry, aber was für ein Quatsch ist denn das? Dir fällt wirklich nicht ein, wie die welt ohne Milliardäre funktionieren kann?
Milliardäre werden Milliardäre, weil sie über Leichen gehen. Es sind inhärent schlechte Menschen. Diese Menschen dürfen keine Macht besitzen.
Wenn die Macht im politischen Amt und nicht im Vermögen liegt, werden die Milliardäre von heute die Politiker von morgen sein.
Die Kunst ist, diese Menschen konstruktiv in die Gesellschaft einzubinden. Sie im wirtschaftlichen Wettbewerb zu setzen scheint bis jetzt den größten gesellschaftlichen Nutzen zu bringen.
Natürlich ist dies nicht gut, aber zu was besserem ist der Rest der Bevölkerung wohl nicht bereit.
All diese Menschen müssten regelmässig ein paar Euro in Startups investieren, um Milliardäre zu ersetzen. Könnten sie schon jetzt, machen sie aber nicht.
Es gibt bereits öffentliche Investitionsfonds. Wieso nehmen wir nicht lieber die? Da hätten wir dann auch demokratische Kontrolle drüber und müssen uns nicht dem Bauchgefühl von fünf Milliardären aussetzen, um zu bestimmen welches Startup die Investition wert ist. Denn da wird auch nicht danach investiert, was der Gesellschaft den größten Nutzen bringt.
Dann ersetzen die Fondmanager die Milliardäre, und machen auch, was sie wollen. Der Trick von Blackrock. Theoretisch sind Fonds aber der richtige Weg.
Wenn der Bürger Entscheidungen in seinem Interesse will, dann muss er sie selber durchsetzen.
Dann ersetzen die Fondmanager die Milliardäre
Wenn man da demokratische Kontrolle drüber hat, ist man dann aber auch selbst Schuld. Das ist besser als jetzt, wo wir selbst Schuld sind dass wir da keine demokratische Kontrolle ausüben, obwohl es ziemlich großen Einfluss auf unsere gesellschaftliche Zukunft hat / haben kann.
Was meinst Du mit demokratischer Kontrolle? Dass Bürger durch ihr Investment bestimmen, welcher Fond Einfluss hat?
Wenn diese Fonds durch eine öffentliche Einrichtung gemanaged werden statt durch eine privatwirtschaftliche Bank.
Wie der norwegische oder saudische Staatsfond?
Sind mir jetzt nicht bekannt, aber wenn die das so machen, dann ja.
Er ist so ein Otto aber ich habe Respekt vor dem.
Unternehmen wollen grundsätzlich Regulierung. Es gibt sehr viele Unternehmen die durchaus bereit dazu wären, deutlich mehr in Zukunft zu investieren und dem Planeten und der Menschheit zu helfen. Weil es aber keine Regulierung gibt, würde man am Markt untergehen (so fürchtet man zumindest). Vermutlich haben die meisten Unternehmen dabei auch Recht, zumindest die große Masse würde man nicht mehr mit seinen Produkten erreichen können. Ein Riese wie Otto würde untergehen, kleinere Versandhandel wie Manufactum haben dagegen keine Probleme weil sie nicht so extrem auf Massenware ausgelegt sind.
Das Lieferkettengesetz sorgt am Ende dafür, dass der Wettbewerb für genau diese (wichtigen) Unternehmen fairer ist.
Eine Aussage die ich gehört habe ist, das es damit schwerer wird als kleines Unternehmen in den Markt zu kommen. Die Arbeit die Lieferkette zu prüfen ist die gleiche egal wie viel verkauft wird. Skaleneffekte halten damit andere draußen und die Kasse klingelt weiter bei den etablierten.
Aber das Lieferkettengesetz greift nicht bei kleinen Unternehmen?
Eine Aussage die ich gehört habe ist, das es damit schwerer wird als kleines Unternehmen in den Markt zu kommen.
In der Realität führen solche regulatorischen Ansätze dazu dass man sich den Service, dazu die Compliance zu halten, einkaufen kann. Häufig sogar ziemlich preisgünstig, so dass es für Kleine und Große Kunden mehr oder weniger ähnlich skaliert.
Sollte man nicht runtervoten. Solche Fragen sind wichtig und (die Antworten) tragen mehr zum Thema bei als „Oh yeah, Otto stabil“